Industrie

 

Die Industrie von Transformations- und Schwellenländern kann oft im internationalen Wettbewerb nicht standhalten und konzentriert sich in der Konsequenz häufig auf wenige ausländische Märkte bzw. wenige oder wenig wertschöpfungsintensive Güter. Die Abhängigkeit von wenigen Absatzmärkten bedeutet eine höhere Anfälligkeit für Schocks in einzelnen Märkten und die Konzentration auf Güter mit geringer Wertschöpfungsintensität beschränkt das Wachstum des Wohlstandes. Häufig zeigen sich in Exportstrukturen traditionelle Handelsbeziehungen. Oft werden wertschöpfungs- und technologieintensive Produkte nur in traditionell begrenzte Märkte wie die ehemalige Sowjetunion exportiert, und nur weniger wertschöpfungsintensive Produkte auch an eine breitere Zahl von Handelspartnern.

Zudem weisen viele Transformations- und Schwellenländer eine negative Handels- und Leistungsbilanz auf, die auch eine makroökonomische Verwundbarkeit darstellt. Diversifizierung der Absatzmärkte und die Stärkung der exportorientierten Produktion sind daher integraler Bestandteil eines erfolgreichen Transformationsprozesses.

Nachhaltige Stärkung des Geschäftsumfelds

Alle Sektoren, Branchen und insbesondere kleine und mittlere Unternehmen profitieren von einer generellen Verbesserung des Geschäftsumfelds, d.h. des institutionellen Rahmens von Verwaltung, Besteuerung und Gewerbebürokratie. Berlin Economics hilft wirtschaftspolitischen Entscheidungsträgern bei der Konzeption von Reformen im Geschäftsumfeld, z.B. steuerlichen Rahmenbedingungen, Verwaltungsstrukturen und Spezialbereichen wie den Einzelbereichen der „Doing Business“ Analysen der Weltbank, um zu einer nachhaltigen Stärkung des Geschäftsumfeldes beizutragen.

Darüber hinaus sind wir auch in der Lage, durch den Einsatz verschiedener wissenschaftlich fundierter und innovativer Methoden sektorspezifische Potentiale zu analysieren und Empfehlungen zur gezielten Förderung dieser Branchen zu generieren. Dies kann von einer verbesserten Anwerbung von Investoren über die Verbesserung der sektorspezifischen Rahmenbedingungen bis hin zur Einrichtung von Clusterförderungsinstrumenten gehen.

Attraktion ausländischer Direktinvestitionen

Eng verzahnt mit der Förderung einer Exportwirtschaft ist die Attraktion von Ausländischen Direktinvestitionen (FDI). Die großindustriellen Strukturen in Transformationsländern sind häufig unproduktiv, und profitieren von der Einbringung neuer Technologien und nachhaltigem Management. Berlin Economics berät die Politik zur Konzeption von Strategien zur FDI-Attraktion und identifiziert vielversprechende Investitionsziele.

Neben der makroökonomischen und sektorspezifischen Analyse der industriellen Strukturen sowie derer Rahmenbedingungen beraten wir auch zu konkreten und akuten Einzelthemen, die Unternehmen betreffen. Solche thematischen Analysen bieten Lösungsvorschläge zu bestimmten Problematiken, wie zum Beispiel dem plötzlichen Wegfall etablierter Handelsrouten durch politische Entwicklungen.

In unserer Beratung arbeiten wir eng mit Wirtschaftsverbänden und internationalen Organisationen vor Ort zusammen. So sichern wir eine vielschichtige Problemanalyse und tragen zusätzlich zur Wirtschaftsförderung bei.