Vorstellung der Studie zur komparativen Wirkung des DCFTA auf Ukraine, Moldau und Georgien

Am 08. Juli stellte Dr. Ricardo Giucci, Geschäftsführer von Berlin Economics, im Rahmen einer Veranstaltung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine von Berlin Economics durchgeführte Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der vertieften und umfassenden Freihandelszonen (DCFTA) auf die Ukraine, Moldau und Georgien vor. Begleitet wurde er von Woldemar Walter, Koordinator des German Economic Teams Moldau.

Auf die Eröffnung und Begrüßung durch Dr. Heinz Hetmeier, Unterabteilungsleiter in der Europaabteilung des BMWi, folgte eine Vorstellungsrunde der Teilnehmer. Neben Mitarbeitern des BMWi waren unter anderem Vertreter des Auswärtigen Amts, der Germany Trade and Invest, der deutschen Industrie- und Handelskammer sowie des Bundestags und des Bundeskanzleramts zugegen.

In seiner Präsentation führte Dr. Ricardo Giucci die wirtschaftlichen Auswirkungen der DCFTA auf die Länder Ukraine, Moldau und Georgien aus. Analysiert hatte Berlin Economics diese anhand dreier Kategorien: Exporte, Zusammensetzung der Exporte und ausländische Investitionen (FDI). Der Effekt der DCFTA auf die Länder sei insgesamt positiv, jedoch zeigen sich große Unterschiede zwischen den Ländern, so Giucci.

Ute Kochlowski-Kadjaia, Geschäftsführerin des Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft, betonte anschließend zunächst die in ihren Augen hohe Wichtigkeit solcher Studien und bedankte sich beim Team von Berlin Economics. Daraufhin eröffnete sie mit Kommentaren ihrerseits eine angeregte Diskussions- und Fragerunde. Themen waren unter anderem etwaige Konsequenzen der Ergebnisse der Studie für die Einführung von Freihandelsabkommen in anderen Ländern und die zukünftige Entwicklung des Handels der osteuropäischen Länder mit China und Russland. Abschließend zog Yildiz Götze, Referatsleiterin beim BMWi, ein positives Fazit aus der Veranstaltung und verabschiedete sich von den Teilnehmern.

Außer in Berlin, präsentierte Berlin Economics die Ergebnisse der Studie einem interessierten Publikum in Brüssel, Kiew, Chisinau und Tiflis.