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Ukraine: Ein genauerer Blick auf Energietechnikimporte

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 ist der Energiesektor ein bevorzugtes Ziel militärischer Attacken. Die gezielten Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur, die darauf abzielen, die Widerstandsfähigkeit des Landes zu schwächen, haben die Energieversorgung und die allgemeine Sicherheit des Landes erheblich beeinträchtigt.

Um die schwer beschädigte Infrastruktur wieder aufzubauen und die Energieversorgung sicherzustellen, hat die Ukraine daraufhin die Importe von kritischer Energieausrüstung und Brennstoffen deutlich erhöht.

Trotz des andauernden Krieges verfolgt die Ukraine weiterhin das Ziel, die grüne Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Die Produktion und der Export von Biomethan kann dabei eine zentrale Rolle spielen, da es eine nachhaltige Energiequelle sowohl für den heimischen Verbrauch als auch für die Europäische Union darstellt.

Grüner Wasserstoff wird eine zentrale Rolle in der Energiewende spielen. Im Auftrag der GIZ haben wir die Wassersttoff-Strategien europäischer Länder untersucht un einer vergleichenden Analyse unterzogen.

Die Ukraine hat großes bisher ungenutztes Potential bei der Nutzung von Solarstrom. Eine neue im Auftrag von Greenpeace durchgeführte BE-Studie zeigt Wege und Möglichkeiten sowie Hindernisse beim Ausbau auf.

Diese Woche stand ganz im Zeichen der Ukraine. Am Dienstag und Mittwoch fand die vielbeachtete Ukraine Recovery Conference in Berlin statt, bei der wir die Möglichkeit zur Teilnahme erhalten haben. Neben den Panels gab es auch Gelegenheit für zahlreiche interessante Hintergrundgespräche mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zudem gab es bei zahlreichen Side-Events Gelegenheit, Schwerpunkthemen im Detail zu besprechen.

Am 16. Mai 2024 fand eine Veranstaltung des Deutsch-Kosovarischen Wirtschaftsverbandes (KDWV) und des German Economic Team (GET) in der Klan-Arena in Pristina statt. Die Veranstaltung brachte wichtige Stakeholder zusammen, um laufende Reformen und zukünftige Schritte zur Verbesserung des Geschäftsklimas in Kosovo zu diskutieren.

Am 2. und 3. Mai 2024 fand das Tashkent International Investment Forum (TIIF) mit einer Eröffnungsrede des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev statt. Im Rahmen des Projekts German Economic Team nahm Berlin Economics an einer hochrangigen Paneldiskussion über Usbekistans grüne Transition teil.

Am 19. Februar 2024 fand das von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierte„Café Kyiv – Wir wählen die Freiheit“ statt. Berlin Economics beteiligte sich mit drei Panels.

Zusammen mit DLG International betreut Berlin Economics den Deutsch-Moldauischen Agrarpolitischen Dialog (APD).

Kürzlich wurde LCU-Projektleiter Robert Kirchner von „Global 100% RE Ukraine“ zu den Ursprüngen des LCU-Projektes und dessen Rolle in der ukrainischen Energiewende, der Bedeutung der europäischen Klimagesetzgebung für ukrainische Unternehmen sowie der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung der Ukraine interviewt.