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Job-retention schemes and labour market adaptivity in the context of the Coronavirus crisis

 

Im Zuge der Covid 19-Pandemie haben zahlreiche Länder Maßnahmen zur Stärkung der Arbeitsmärkte (z.B. Kurzarbeitergeld) erlassen. Das vorliegende Policy Briefing untersuchte Umfang und Wirkung dieser und ähnlicher Maßnahmen in osteuropäischen Transformationsländern, insbesondere am Beispiel der Ukraine.

Das Briefing fasst die Ergebnisse einer entsprechenden Studie zusammen: Insgesamt wurden innovative Arbeitsmarktinstrumente, wie z.B. Kurzarbeitergeld, wenig bis gar nicht genutzt. Dies lag v.a. an rigiden Arbeitsvorschriften, die ihren Ursprung noch in der Sowjetzeit haben, sowie an einem unterentwickelten Sozialsystem. Somit verblieb als am meisten genutztes Instrument die Kündigung. Vor dem Hintergrund der hohen ökonomischen und sozialen Kosten sollten Länder wie die Ukraine über eine Ausweitung von Kurzarbeiterregelungen als flexibles Instrument der arbeitsmarktpolitischen Steuerung nachdenken.

Policy Briefing

Weitere Referenzen zum Thema:

Demographic transition and access to jobs in Uzbekistan: What role for labour migration beyond the Covid-19 pandemic?

 

Usbekistan hatte bisher mit einer Abwanderung von Arbeitskräften ins Ausland zu kämpfen, insbesondere in und nach den Umbrüchen der 1990er-Jahre. Die vorliegende Studie untersucht demographische Trends und arbeitsökonomische Entwicklungen, die eine Vorausschau auf die kommenden Jahre erlauben.

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