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Handelspolitik

 

Innerhalb der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) bestehen historisch bedingt starke wirtschaftliche Verflechtungen, die sich in starke Handelsabhängigkeiten mit einigen wenigen Handelspartnern niederschlagen. Aufgrund dieser oftmals geografisch nur gering diversifizierten Handelsstrukturen, sind die Transformationsländer Osteuropas besonders anfällig für externe Handelsschocks.

Die Herausforderung vieler Transformationsländer liegt also darin eine handelspolitische Strategie zu formulieren und umzusetzen, welche die Erschließung von neuen geografischen Märkten ermöglicht und gleichzeitig eine Vertiefung der bestehenden Handelsbeziehungen anzustrebt.

Berlin Economics unterstützt politische Entscheide bei der Formulierung einer zielführenden Handelspolitik. Im Prozess der Handelsliberalisierung analysieren wir außerdem die zu erwartenden Folgen wirtschaftlicher Integrationsvorhaben, also zum konkreten Abbau tarifärer Handelshemmnisse oder zur Mitgliedschaft in internationalen Handelsorganisationen wie der WTO. Das ist wichtig, um die notwendige politische Unterstützung für die Handelspolitik zu erreichen aber auch mögliche Risiken im Vorfeld zu identifizieren. Zusätzlich begleitet Berlin Economics viele Länder in ihrem Integrationsprozess mit der Europäischen Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion und gibt Empfehlungen zu zielführenden Verhandlungsstrategien.

Bei bereits bestehenden Freihandelsabkommen identifiziert Berlin Economics noch vorhandene Handelsschranken, die sich negativ auf Exporte auswirken. So stärken wir die Länder in ihren Verhandlungen, in dem wir ökonomische Argument und konstruktive Empfehlungen zur effektiven Reduzierung von Handelshemmnissen geben. Als Konsequenz unserer Beratung konnte zum Beispiel die Republik Moldau eine Erhöhung von Zollkontingenten für den Export bestimmter Agrarprodukte in die EU erreichen.

Allerdings reicht es zur Erschließung neuer Märkte nicht nur die Handelsbarrieren abzubauen, sondern Unternehmen müssen aktiv unterstützt werden, um die neuen Exportchancen zu realisieren. Die gezielte Exportförderung ist damit als zweites Instrument der Außenhandelspolitik ein weiterer Beratungsschwerpunkt von Berlin Economics. So helfen wir Exportförderagenturen und andere staatliche Behörden dabei, Produkte und Sektoren mit großem Exportpotenzial zu identifizieren, damit eine gezielte Förderung stattfinden kann. Zusätzlich beraten wir zum konkreten Einsatz der Instrumente der Exportförderung.

Das Ergebnis einer erfolgreichen handelspolitischen Beratung ist mehr Handel mit einer größeren Anzahl von Handelspartnern. Das bedeutet neue Absatzchancen für die Unternehmen aber auch eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der inländisch-orientierten Unternehmen, da diese günstiger importieren können. Die Folge einer erfolgreichen Handelspolitik ist höheres und stabileres Wirtschaftswachstum, welches sich subsequent in eine Verbesserung der Einkommenssituation niederschlägt.